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Filtration in privaten Bädern

In der EN 16713 „Filtrationssysteme“ werden Einschicht- oder Mehrschichtfilter, Kartuschenfilter oder Kieselgur-Anschwemmfilter genannt. Als Parameter zur Wirksamkeit dieser Filter eignet sich eine Trübungsmessung. Der Wirkungsgrad der Trübungsreduzierung muss über 50% betragen.

Als Filtermedien können Quarzsand oder andere Medien, zum Beispiel granulares Glas oder Glaskugeln verwendet werden.

Die Filtration dient zur mechanischen Reinigung des Beckenwassers, alle sichtbaren und fast sichtbaren Verschmutzungen werden auf der Filteroberfläche und zum Teil auch in der Tiefe des Filterbetts zurückgehalten.

Durch dieses Verfahren verschmutzt sich der Filter im Laufe der Zeit, den Verschmutzungsgrad können Sie an einer Druckanzeige die an Ihrem Filter angebracht ist erkennen.

Umso mehr der Druck im Filterkessel steigt desto verschmutzter ist das Filter innere.

Es empfiehlt sich den Filter mittels der Rückspülarmatur einmal die Woche rückzuspülen bis die komplette Verschmutzung der Filteroberfläche und des Filterbetts ausgetragen sind.

Um die Filtration effektiver zu machen und feinere Schmutzteilchen zu filtrieren wird ein Flockungsmittel eigesetzt, dieses Flockungsmittel wird kontinuierlich dem Beckenwasser, kurz vor dem Filter, hinzudosiert.

Achtung: Flockungsmittel ist stark pH-Wert abhängig!

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